Die Dämonenjäger

Rollenspiele für Ritter und Schergen. für Geister, Vampire, Werwölfe und andere mystische Geschöpfe

Moderator: Plexsus

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Lucerias
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Lucerias »

Ah, sehr gut. Er durfte verschwinden. Dann wollte er das auch gleich tun, bevor es sich doch noch jemand anders überlegte. Nevyr verneigte sich. „Nun denn, viel Erfolg euch beiden. Vielleicht läuft man sich nochmal über den Weg.“ Wobei ich hoffe, dass das NICHT passieren wird. Der Magier kletterte sogleich auf Graumähnes Rücken und lenkte das Pferd von der Waldlichtung weg. Er machte sich auf den Weg in die Sümpfe. Dann würde er eben ohne Bezahlung anfangen... und für seine Art zu kämpfen, musste der Magier einiges vorbereiten. Oder du lässt mich das übernehmen. Ganz einfach, schnell und sauber. Für wie dämlich hältst du mich eigentlich? SEHR dämlich. Und du zeigst es mir jedesmal aufs Neue.
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Yosemite
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Yosemite »

Eric sah Nevyr kurz nach und legte dabei zweifelnd die Stirn in Falten. Dann wandte er sich wieder Aica zu. "Eine ganze Horde also... Ist schwierig für einen allen, das stimmt schon." Dann schwieg er einen Moment und dachte nach. "Aber falls wir uns dabei zusammentun wollen, sollten wir diesmal unser Vorgehen aufeinander abstimmen. Wir sind keine jungen Jäger mehr und haben unsere eingefahrenen Vorgehensweisen. Es ist nicht mehr so wie am Anfang, als wir uns mit unserem Partner eingearbeitet haben und mit dem wir heute nicht mehr reden müßten, weil jeder vom anderen wüßte wie er vorgeht."
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Trelic
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Trelic »

Auch Aicas Blick folgte dem eigenartigen Magier kurz ehe er aus ihrem Blickfeld verschwand. Danach wandte sie sich wieder Eric zu.
"Ja, wobei sie mir geraten hatten besser zu verschwinden, denn das sei eine Nummer zu groß für mich und ich solle als arme hilflose Frau nicht zu diesen Bestien gehen." Sie grinste gehässig, als sie an die Abreibung dachte, die der Offizier von ihr erhalten hatte als er so mit ihr gesprochen hatte. Immer noch bereute sie nichts, aber das musste ja niemand sonst wissen. Vor allem da sie alles andere als schutzlos war.
"Ja, das würde sich in diesem Fall sicher anbieten, ehe wir uns noch gegenseitig umbringen. War ja knapp davor." sie runzelte die Stirn als sie an den fast misslungenen Auftrag dachte.
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Yosemite
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Yosemite »

"Mit den einzelnen Dämonen wären wir parallel arbeitend noch ganz gut fertig geworden. Es konnte ja keiner ahnen, daß der Herr der Finsternis dort auftauchen würde. Bei solch einem Gegner ist man auf Zusammenarbeit angewiesen und wir waren in keinem Fall darauf vorbereitet. Nun ja, wenn man zusammenarbeiten kann ist es immer deutlich vorteilhafter. Könntet ihr mir eure normale Vorgehensweise schildern, dann versuche ich meine zu erklären? Vielleicht können wir dann auf einen gemeinsamen Konsenz zu kommen."

Er hoffte, daß Aica auf seine Bitte eingehen würde, und er noch etwas Zeit bekam darüber nachzudenken, wie er seine Kampfweise erklären sollte.
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Trelic
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Trelic »

"Ja sicher. Wäre aber wesentlich einfacher gewesen, wenn unsere Begleiterin nicht so schnell umgekippt wäre weil Ihr sie zur Zielscheibe gemacht hattet." Durchdringend sah sie den Jäger an.
"Angewiesen vielleicht nicht unbedingt, es gibt immer Mittel und Wege, aber es erleichtert und beschleunigt die Sache deutlich, soviel ist klar."
Sie zuckte nur die Schultern und ließ ihren Blick über die Umgebung schweifen.
"Eigentlich versuche ich mich immer der Situation und den Möglichkeiten des Geländes anzupassen. Oft kommen einfache Illusionen und Geschosse zum Einsatz, wenn ich mit mehreren zu tun habe. Ebenso, wenn es mehrere sind und ich genug Zeit habe ein kleiner Bannkreis, es hält sie zwar nicht zwingend auf, aber er beeinträchtigt sie, wenn sie fliehen wollen, dafür erzeugt er ein Summen, dass sie nicht ausstehen können, und meist reagieren sie darauf dann noch aggressiver, aber bisher." wieder zuckte sie die Schultern.
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Yosemite
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Yosemite »

Eric nickte nachdenklich. "Ja, es tut mir auch sehr leid um Trisha. Ich hatte vorher wohl schon zu lange nicht mehr mit einem Magier zusammengearbeitet."

Dann lauschte er interessiert. "Ihr benutzt also keine großen Zauber, die ihre Zeit in der Vorbereitung brauchen? Leider bin ich kein bißchen magisch begabt, so daß ich so etwas auch nicht spüren kann." Er seufzt leise. "Es ist ganz schön schwierig, eingefahrene Vorgehensweisen zu erklären. Nun, eigentlich agiere ich ebenso wie ihr, nur ohne die Zauber. Außerdem nutze ich meine gewisse Unsichtbarkeit gegenüber den Dämonen möglichst aus, weil ich eben nicht magisch veranlagt bin." Er schwieg einen Moment. "Habt ihr einen Vorschlag, wie wir am besten zusammenarbeiten können?"
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Lucerias
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Lucerias »

Nevyr hatte sein Pferd am Rand des Weges zurückgelassen und sich in den Sumpf begeben wo er damit anfing, eine Erhebung des Geländes für seine Zwecke umzugestalten. Am Rand des schmalen Hügels entlang wirkte der Magier einen Zauber nach dem anderen – im Grunde eine Kombination von Schutzzaubern und Bannkreisen. Nur wob er bei jedem seiner Zauber auch ein wenig schwarze Dämonenmagie hinein, gerade genug, damit die Schattenkreaturen die Fallen nicht als solche erkannten. Ich finde ja immer noch, dass das eine ziemlich langweilige Art zu kämpfen ist. Na und? Es funktioniert. Und erschwerte es seinem Anhängsel, verglichen mit dem Einsatz richtiger Angriffszauber, weiter an Einfluss zu gewinnen. Als Nevyr schließlich fertig war, dämmerte er schon langsam. Er setzte sich in die Mitte des Hügels, schloss die Augen und wollte die restliche Zeit bis es dunkel wurde, wie so oft mit Meditation überbrücken.

Irgendwann hörte er ganz leise, wie aus weiter Ferne, das amüsierte Glucksen Rakhazas. Natürlich meinst du, das reicht. Dass du ohne mich auskommst. Das deine kümmerlichen Fallen reichen. Aber du wirst dich wundern...
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Trelic
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Trelic »

Sie zuckte nur mit den Schultern.
"Das meiste sind permanente Zauber, eine sehr nette Sache. Das meiste andere bereite ich immer zeitgerecht vor dem Aufbruch vor. Ich bin eben kein reiner Magier." Wieder zuckte sie die Schultern, während ihr einfach keine bessere Erklärung einfiel.
Auch Eric schien ebenso unbeholfen in der Hinsicht. So schwieg sie zu dem Thema. Es war schwieriger als gedacht, wenn sie ehrlich war. So versuchte sie noch immer sich etwas zu überlegen.
"Gebiet abchecken, von zwei Seiten kommend einkesseln, jeder versperrt den Fluchtweg zu seiner rechten Seite und einfach rein?"
Aica wusste wie dumm und naiv dieser nicht ernstgemeinte Plan war. Und doch viel ihr nicht sehr viel besseres aus.
"Da ich das genaue Gebiet nicht abschätzen kann, das befallen ist, kann ich keinen Bannkreis ziehen, der groß genug ist. Wir sollten uns das Areal ansehen, und dann weiter entscheiden, wie wir am besten vorgehen." meinte Aica anschließend ernst und ging wieder zu ihrem Pferd um aufzusitzen.
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Yosemite »

Eric zog das Gesichtstuch wieder hoch und ging ebenfalls zu seinem Roß. Er stieg auf. "Ja, ich denke auch, wir sollten uns das Gebiet vorher ansehen. Ich war zwar schon öfter hier in der Gegend, da sich in den Sümpfen immer wieder Schwarzmagier verbergen, aber die Sümpfe sind tückisch und wir sollten uns vor der Dunkelheit klar darüber werden, wo man sich bewegen kann." Dann lenkte er seinen Hengst zurück auf die Straße und auf Trübwasser zu. Während des Ritts grübelte er schweigend weiter über eine geeignete Zusammenarbeit. Als sie auf dem Weg zu den Sümpfen schon um die Stadt herumritten, sagte er schließlich: "Ich fürchte, wir hätten nur die Chance uns mit der Zeit aufeinander einzustellen, wenn wir weiterhin gemeinsam jagen wollten. Genau genommen hätte ich gerne wieder zumindest einen weiteren Jäger bei mir, denn man hat nun mal auch immer einen Rücken, in dem man keine Augen hat."
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Lucerias
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Lucerias »

Er musste nicht rufen. Sie wussten, das er da war. Sie spürten seine Gegenwart, stärker als jeder sterbliche Magier je in der Lage wäre. Und ebenso wusste er, dass sie da waren. Schwache, niedere Schatten, verloren und rastlos in dieser fremden Existenzebene, suchend, getrieben von dem tief verwurzelten Instinkt, zu dienen und zu folgen. Sie suchten einen Fürsten, und sie würden einen finden.
Dem Hindernis in Form einer unwilligen Hülle zum Trotz, nahm Rakhaza eine kleine Veränderung an seiner eigenen, schwarzen Aura vor. Es war kaum merklich für die Sterblichen, aber ein weithin strahlendes Leuchtsignal für die Seinen. Es war eine Einladung und ein Befehl zugleich, für die kein gesprochenes Wort nötig war.

Kommt.
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Trelic
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Trelic »

------------ (Interner Break) -------------------------

Irgendwie fand Aica es schade, dass sich die Gruppe damals so schnell aufgelöst hatte. Nun stand sie wieder vor dem selben Problem wie immer. Eigentlich sollte es ihr egal sein, doch es machte sie in Wahrheit einfach nur wütend. Die Abfälligen Blicke gingen ihr auf die nerven und so langsam konnte sie es nicht mehr lustig finden.
Sie blieb äußerlich ruhig und in ihrem Tuch verborgen, während sie den Wachmann anfunktelte. vielleicht, nur ein kleiner Zauber.
Wie schade das es sie nicht viel weiter brachte.
"Es ist doch immer noch meine Entscheidung ob und in welche Gefahr ich mich begeben oder?", fragte sie den Wachmeister besonders sanft. Ihre Haltung war verspannt und ihre Stute scharrte unruhig mit den Hufen.
"Gib es ihr doch Salon. Soll sie sich doch selbst umbringen. Junge Frauen hat der Dämon doch besonders gern," kam die spöttische antwort.
Nur mit Mühe riss sie sich zusammen. Ausrasten was das letzte was sie brauchte.
Endlich nahm sie die Zettel engegen die sie brauchte um sich an die Arbeit.
Zufrieden seufzend zog sie sich zurück und studierte an einer Hausmauer gelehnt die Informationen die sie bekommen hatte.
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Lucerias »

Gedankenversunken schlurfte Nevyr die Straße entlang, wobei er Graumähne am Zügel neben sich herführte. Seine Begegnung mit den beiden anderen Dämonenjägern lag eine ganze Weile zurück und war schon fast wieder aus seinem Gedächtnis verschwunden. Es war seitdem zu viel anderes, schlimmeres passiert, dass seine Aufmerksamkeit forderte.

Es war einiges schiefgelaufen wärend der Arbeit. Doch nicht nur nannte er nun deswegen zwei weitere, frisch verkrustete Dämonennarben sein eigen. Während dieses Vorfalls war der Magier notgedrungen auf die weitreichende Hilfe seines Anhängsels angewiesen gewesen - und Nevyr merkte sogar jetzt noch, dass seine eigene dämonenartige magische Ausstrahlung noch nicht wieder ganz auf "Normallevel" gesunken war. Nein, das Biest war ein weiteres Mal stärker geworden und an dem Magier nagte langsam die Verzweiflung. Er wusste nicht wie es weitergehen sollte. Nur wurde ihm klar, dass alleine weiterzureisen vielleicht ein großer Fehler war. Wenn Rakhaza tatsächlich die Kontrolle übernahm und es wäre niemand da der ihn auf der Stelle niederstrecken könnte... Nevyr grauste es vor der bloßen Vorstellung was passieren würde und das wollte schon was heißen, denn er hatte ja schon eine ganze Menge schrecklicher Dinge erlebt.
Der Magier lauschte in seinen Gedanken, doch eigenartigerweise fand er dort diesmal Stille vor. Hm... Ungewöhnlich für den Dämon. Ob er wohl irgendwas plante?

Auf seinem Weg kam Nevyr auch an Aica vorbei. Er sah sie gar nicht und war zu abgelenkt um sie richtig zur Kenntnis zu nehmen. Doch ihr selbst sollte die dämonische Aura auffallen die der Magier verbreitete - und falls sie sich an die letzte Begegnung erinnerte sollte sie merken, dass diese Aura seitdem stärker geworden war...
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Trelic »

Noch immer war sie vollkommen fixiert auf die Anweisungen und Hinweise die sie bekommen hatte.
Irgendwie konnte sie das Verhalten der Wachen schon verstehen, es war doch niemals anders gewesen. So sehr sie es auch liebte allein zu sein und sich nichts teilen zu müssen, es war auch Kräftezerrend und sie wurde leider auch nicht jünger.
Ihre Stute stand entspannt neben ihr und genoss die Pause in der Stadt. Sie hatte ihr Heu besorgt und achtete nicht auf die Menschen die an ihr vorbei gingen.

Erst eine ihr ungewohnt bekannte Aura riss sie aus den Details, die sie sich gerade einprägte.
Erschrocken riss sie den Kopf hoch und griff nach ihrem Stab. Er war ihre liebste Waffe und hatte auch einige gute Tricks auf Lager. Sie besaß ihn noch nicht allzu lange.
Dämonen in der Stadt waren besonders gefährlich. Wieso tat niemand sonst etwas?
Erst als sie erkannte von wem die Aura ausging, für die sie sich nun geöffnet hatte und den sie nun, magisch und pysisch, beobachtete, entspannte sie sich ein wenig.
Aica verstand es immer noch nicht, doch zumindest hatte sie den eigenartigen Mann schon einmal gesehen.
"Nevyr, hey, was machst du denn hier?", rief sie dem Mann nach, der gerade an ihr vorbei gelaufen war.
Dieser Mann hatte ihre Neugier geweckt und sie wollte wissen, was so anders an ihm war.
Diese Aura... Er war kein Dämon, aber beinahe.
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Lucerias »

Der Magier zuckte ein wenig zusammen, denn er war nicht darauf gefasst gewesen außerhalb seiner Gedanken angesprochen zu werden. Er blieb stehen und fasste die Person ins Auge, wobei er im ersten Moment nicht wusste wer sie eigentlich war. Mit fragend hochgezogenen Augenbrauen sah er sie an bis ihm endlich wieder einfiel, dass er sie gemeinsam mit diesem anderen Dämonenjäger – den Namen hatte er schon wieder vergessen – vor einer Weile getroffen hatte.
Ihr Sterblichen und euer Gedächtnis.
Ah, da war die nervtötende Stimme wieder, gerade als er endlich angefangen hatte sich über die Stille zu freuen... Nevyr ignorierte die Bemerkung erstmal. Stattdessen begrüßte er die Dämonenjägerin mit einer leichten, höflichen Verneigung.
„Seid gegrüßt... Aica wenn ich mich recht erinnere?“ Der Magier rang sich ein Lächeln ab, doch aus seinem Gesicht und Erscheinungsbild sprachen Erschöpfung, Müdigkeit und Sorge.
Und Dummheit. Ach sei still, grummelte Nevyr genervt, wobei sein Blick für Aica kurz abwesend wirkte, ehe er ihr dann wieder die volle Aufmerksamkeit gab.
„Nun, ich versuche die... Spuren der Arbeit abzuschütteln. Mehr schlecht als recht wie ich leider sagen muss.“
Weil ich das größte Problem leider nicht loswerden kann. Dich selbst? Da machst du gute Fortschritte, meinte der Dämon belustigt, was der Magier mit einem genervten Sehr witzig kommentierte.
Egal. Er wollte nicht weiter darauf eingehen. Hier gab es andere, wichtigere Probleme. Nevyr schon einen Ärmel seiner Robe hoch und ein dicker Verband kam am Arm zum Vorschein. Man konnte einen großen, schwärzlichen Fleck hindurchschimmern sehen.
„Ihr wisst ja wie schlecht sowas verheilt. Auch mit Magie.“ Er schob den Ärmel wieder zurück.
„Und was führt euch hierher? Was macht die Arbeit?“
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Kayto
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Re: Die Dämonenjäger

Beitrag von Kayto »

OT: Ich hoffe ich darf mich mal hier rein schmuggeln.

Auf einem Dach stehe und auf die Straßen schaue. Der lange Mantel weht im leichten Wind und gibt leise Töne von sich.
Wundervoll...
Den Zylinder festhalte damit er nicht weggeweht wird. Langsam mit den Augen rolle.
Es ist still...
In den Himmel schaue und leicht grinse. Langsam wieder meinen Blick wieder Senke und die Straßen beobachte.
Ich sollte mich wieder bewegen...
Von dem Dach springe und durch die Straßen langsam wanderte. Der lange Mantel schleift am Boden und wirbelt Staub und Dreck auf wird aber der Mantel wird nicht dreckig.

OT: Ich hoffe das reicht mal als Intro.
Life sucks. Deal with it.
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